Geschichte
| 1888 | Das Wasserwerk Käfertal geht in Betrieb. Damit beginnt die zentrale Trinkwasserversorgung in Mannheim. |
| 1889 | Das Elektrizitätswerk am Industriehafen geht mit einer Leistung von 3,5 Megawatt in Betrieb. Damit beginnt die Stromversorgung in Mannheim. |
| 1900 | Das Gaswerk Luzenberg geht in Betrieb. |
| 1906 | Die Stadt Mannheim übernimmt das Elektrizitätswerk |
| 1923 | Das Großkraftwerk Mannheim (GKM) geht in Betrieb. |
| 1958 | Die Mannheimer Innenstadt wird an die Fernwärmeversorgung angeschlossen. |
| 1964 | Das Heizkraftwerk Nord (HKW) auf der Friesenheimer Insel geht in Betrieb. |
| 1974 | Die Eigenbetriebe der Stadt Mannheim werden in die Mannheimer Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH mit den Tochtergesellschaften SMA, RHE und MVG umgegründet. |
| 1986 | Die Rauchgasreinigungsanlage im HKW Nord geht in Betrieb. |
| 1987 | Die Fernwärmetransportleitung Mannheim - Heidelberg geht in Betrieb. Die Trasse hat eine Länge von 13,6 km |
| 1990 | Ein Ingenieurvertrag mit der Stadt Warschau über die Sanierung der Fernwärmeversorgung wird unterzeichnet. |
| 1993 | Das Energieversorgungskonzept für Budapest wird erstellt. |
| 1996 | Im Rahmen von MVV Consulting wird eine Energieeinsparungsanalyse für die Fernwärmeversorgung in Rumänien durchgeführt. |
| 1998 | Neuausrichtung und Umfirmierung der SMA in die MVV Energie AG. |
| 1999 | Durch den Börsengang wird die MVV Energie AG im März teilprivatisiert. |
| 2000 | MVV Energie erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung an der Energieversorgung Offenbach AG (EVO). An der Köthen Energie GmbH erwirbt MVV Energie 100 Prozent, an den Stadtwerken Buchen 25,1 Prozent. |
| 2001 | Die MVV Energie AG beteiligt sich mit jeweils 49,9 Prozent an der Stadtwerke Solingen GmbH (SWS GmbH) und an der Stadtwerke Ingolstadt Beteiligungen GmbH & Co. KG (SWI). MVV Energie erwirbt 85 Prozent am kommunalen Fernwärmeunternehmen Teplárny Brno. 2004 macht die tschechische Stadt Brünn Gebrauch von ihrem Rückkaufrecht. |
| 2002 | Ein Konsortium aus Ruhrgas Energie Beteiligungs-AG und MVV ESCO Polska S.A. erwirbt 49,9 Prozent der Anteile an dem Fernwärmeversorger der Stadt Szczecin (Polen). |
| 2003 | Inbetriebnahme der Biomassekraftwerke Mannheim, Königs Wusterhausen und Wicker sowie des neuen Müllkessels des Müllheizkraftwerks Mannheim. Mannheims erste Brennstoffzelle geht in Betrieb |
| 2004 | MVV Energie übernimmt 51 Prozent an den Stadtwerken Kiel. |
| 2005 | Gründung der MVV Energiedienstleistungen GmbH und der MVV Umwelt GmbH Kapitalerhöhung um knapp 10 % |
| 2006 | Gründung der Shared-Services-Gesellschaften: 24/7 Netze GmbH 24/7 United Billing GmbH 24/7 IT-Services GmbH 24/7 Metering GmbH 24/7 Trading GmbH 24/7 Insurance Services GmbH Erwerb der IVB Immobilien Versorgung GmbH, Berlin und Industriepark Gersthofen Servicegesellschaft mbH & Co.KG (IGS) durch MVV Energiedienstleistungen GmbH |
| 2007 | Stadt Mannheim verkauft 16,1% der MVV Energie AG an die RheinEnergie AG, Köln. Die zweite Linie der TREA Leuna geht in den Betrieb. Damit steigt die Kapazität der Anlage auf 390.000 Tonnen Abfall pro Jahr. Durch eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht der Altaktionäre steigt die Höhe des Grundkapitals um knapp 18 Prozent |
| 2008 | Start bundesweiter Strom- und Gasvertrieb (Secura Energie GmbH) Sanierung des Verwaltungshochhauses am Mannheimer Luisenring Gründung MVV Environment Ltd. Verkauf von MVV Polska |
| 2009 | Start des Fernwärmeausbau- und Verdichtungsprogramms in Mannheim Baubeginn der Fernwärmeleitung von Mannheim nach Speyer Start der Umsetzungsphase des Strategieprojekts MVV 2020 Inbetriebnahme des neuen Kessel 6 im HKW auf der Friesenheimer Insel in Mannheim |